Rechtzeitig planen ist beim Treppenbau das A und O
Kluge Planung spart bares Geld

Die Sonne strahlt durch die Dachfenster des schmucken Einfamilienhauses in Hanau-Steinheim. Durch das offene Treppenhaus mit der modernen Holztreppe gelangt das Licht bis hinab ins Erdgeschoss. Es ist ein freundliches, helles Haus, der erste Eindruck ist einladend und warm. Türen, Boden und die Treppe sind im gleichen Holz gehalten und sorgfältig aufeinander abgestimmt.

Sicher und belastbar

Besonders über die Treppe, das prägende Element, haben sich die Bauherren Kirsten und Matthias Sch. aus Regensburg ausgiebig informiert. Die Anforderungen waren hoch: Sicher muss sie sein und belastbar, der Trittschall soll gedämpft werden und auch der Preis muss im Rahmen bleiben. Durch Zufall traf Familie Sch. noch in der Entscheidungsphase auf Holztreppenspezialist Oliver Jokoszies, der mit Informationen aus der Praxis zur Entscheidungsfindung beitrug.

"Viele Bauherren entscheiden sich für eine Betontreppe, weil sie als kostengünstige Alternative gilt. Ein Trugschluss", weiß Oliver Jokoszies. "In der Summe ist eine Betontreppe teurer, denn zusätzlich zur Unterkonstruktion sind Beläge für die Stufen und ein Geländer nötig - also das, woraus eine Holztreppe besteht." Vielen würde erst bei der Auswahl der Beläge klar, dass sie eine Treppe auf der Treppe bauen und dass man sich die massive Unterkonstruktion samt Verputz hätte sparen können. Leider kommt diese Überlegung oft zu spät. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig gründlich über die Treppenarten zu informieren, damit man seine Wahl am Ende nicht bereut. "Die Vorteile bei der Holztreppe lagen auf der Hand", erinnert sich Kirsten Sch. "Besonders die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten waren uns wichtig. Und wir wollten auch, dass das Treppenhaus hell und offen wirkt."

Auch die baulichen Fakten überzeugen: Der Material- und Zeitaufwand ist bei einer Holztreppe deutlich geringer als bei einer Betontreppe. Zudem gibt es keine verstecken Kosten: Planung, Fertigung und Montage erfolgen zum Festpreis - und alles aus einer Hand.

Fester Ansprechpartner

Eine komplizierte Abstimmung der Gewerke entfällt, stattdessen hat man einen festen Ansprechpartner. Fehlkommunikation zwischen Gewerken kann ausgeschlossen werden. Dies gewährleistet, dass alle Anschlüsse an den Baukörper korrekt ausgeführt werden und sich die Vibrationen durch Schritte nicht übertragen können.

Speziell entwickelte Gummi-Wandlagerungen und Piano Schallschutzlager dämpfen den Tritt. Auch in Sachen Langlebigkeit kann es die Holztreppe mit der Betontreppe aufnehmen. Durch die Verwendung bewährter Harthölzer wie Buche in Kombination mit einem hochstrapazierfähigen, umweltfreundlichen Lack haben die Treppen eine lange Lebensdauer und eignen sich auch als Kellertreppen.

"Die Entscheidung für die Holztreppe war richtig", resümiert Matthias. Auch in der täglichen Nutzung hat sich die Treppe bewährt. "Ein befreundetes Paar geht demnächst auch den Hausbau an. Was die Treppe angeht, sind sie schon überzeugt", schmunzelt Kirsten. (Quelle: Treppenmeister)
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