Rollos runter!

Das heiße Wetter ist toll, um tagsüber schwimmen zu gehen. Doch nachts kann die Hitze im Zimmer richtig nerven! Viele Kinder und Erwachsene schlafen dann schlechter.

Fachmann Ingo Fietze weiß, warum: "Tagsüber heizen sich Zimmer oft auf. Viele Leute schlafen aber am besten, wenn zwischen 17 und 22 Grad Celsius im Raum sind." Doch bei einer Hitzwelle wie gerade steigt die Zimmer-Temperatur oft an.

Zu warm angezogen

"Legt man sich auch noch mit einem Schlafanzug unter eine dickere Decke, kann unser Körper kaum Wärme abgeben. Wir schwitzen und schlafen dadurch schlechter", erklärt der Experte.

Denn für den Körper ist innere Hitze ein Alarmsignal, sagt eine andere Expertin. Der Körper fragt sich, ob er vielleicht gleich mit Bewegung loslegen muss. Das kommt noch aus der Steinzeit. Damals mussten Steinzeit-Menschen vielleicht plötzlich vor einem Tier weglaufen. "Zudem ist viel Schwitzen für den Körper anstrengend. Das ist Arbeit", sagt Barbara Schneider. Der Körper kommt nicht zur Ruhe.

Manche Leute haben dann Probleme einzuschlafen. Einige wachen nachts öfter mal auf. Sie schlafen nicht tief und nehmen Geräusche eher wahr. Einige Menschen kommen deshalb auf die Idee, vor dem Schlafen richtig kalt zu duschen, um sich abzukühlen. "Das ist aber keine gute Idee", sagt Ingo Fietze. Zwar fühlt man sich kurz besser. Aber vom kalten Wasser schließen sich die Hautporen und Wärme kann nicht entweichen. "Besser ist es, körperwarm zu duschen."

Laken reicht

Ins Bett legt man sich am besten mit ganz dünnen Klamotten - vielleicht nur einem Höschen und leichten T-Shirt. Die dicke Winterdecke ist bei Hitze auch nicht nötig. "Ein dünnes Bettlaken reicht vollkommen", rät der Experte. So sollte es dann mit dem Schlafen etwas besser klappen. (dpa)
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