Rot, röter, aua

Die Haut brennt und ist ganz rot. Ein Sonnenbrand kann richtig fies sein. Doch was passiert dabei eigentlich genau? "Ein Sonnenbrand ist wie eine Verbrennung, die man sich zum Beispiel beim Verbrühen mit heißem Wasser zuziehen kann", erklärt Hautärztin Christine Längler.

Die Haut wird rot und fühlt sich unangenehm an.

"Dann kommt die Polizei des Körpers, das Immunsystem, zum Einsatz", sagt die Ärztin. Es kommt viel Blut zu den geschädigten Stellen. Deshalb färbt sich die Haut rot.

Um den Sonnenbrand zu heilen, repariert der Körper geschädigte Zellen. Das klappt aber nicht immer. Sind die Zellen zu kaputt, muss der Körper neue Hautzellen bilden.

Manchmal Bläschen

War die Haut nur gerötet, handelt es sich um eine leichte Verbrennung. "Dann muss der Körper nur die oberflächliche Hautschicht erneuern", sagt die Expertin. "Hat der Sonnenbrand aber Bläschen auf der Haut gebildet, geht die Verbrennung tiefer in die Haut." Dann muss auch der Körper mehr Zellen erneuern.

"Das passiert an den verbrannten Stellen von unten her", erklärt die Ärztin. Die kaputten Zellen oben auf der Haut braucht der Körper nicht mehr. Deshalb pellt sich die Haut ab.

Durch Sonnenbrände kann die Haut aber noch nach Jahren sehr krank werden. Deshalb sollte man sich immer gut schützen. Also: eincremen nicht vergessen! (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kinderseite (7289)April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.