Schallschutz in der Wohnung - Was Bewohner tun können
Weniger auf die Ohren

(dpa/tmn) Beschweren sich die Nachbarn über Lärm aus der Wohnung, liegt das oft an Baumängeln des Gebäudes. Die Bewohner können aber - gerade auch als Mieter - durchaus selbst zum Schallschutz beitragen. Und das ganz ohne größere Baumaßnahmen.

Möbel und Geräte : Großflächige Vorhänge, Teppichböden und Polstermöbel verringern Lärm eher als polierte Betonböden und Stahlrohrmöbel, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). In hellhörigen Wohnungen können Schaumstoffdämpfer an Schubladen oder Filzgleiter unter Stühlen die Geräusche merklich reduzieren.

Türen : Massive Türen schlucken Schall besser. Beim Einbau einer Schallschutztür sollten die Abstände zwischen Türzarge und Wand mit Bauschaum ausgefüllt sowie Bodendichtung und Bänder richtig eingestellt werden, erklärt Peter Sauerwein (Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie). Bei Teppichböden, die an die Tür anschließen, braucht es Bodenschienen. Schallschutzfenster sind nur dicht, wenn auch Rollläden und Kästen abgedichtet sind.

Rohre : Offenliegende Wasserrohre sind Geräuschüberträger. Am besten werden sie ummantelt. Im Baumarkt gibt es zur Dämmung flexible und selbstklebende Schläuche.
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