Scheuer Vogel, schöne Blume

An diesem Wochenende feiern wir Pfingsten. Dann beginnen beispielsweise in Bayern die Pfingstferien.

Was aber haben eine Rose und zwei Vögel mit Pfingsten zu tun? Das erfährst du in diesem Artikel.

Taube: Sie ist ein Sinnbild für den Heiligen Geist. An ihn glauben die Christen. Er steht bei dem christlichen Kirchenfest Pfingsten im Mittelpunkt. Denn mit der Taube konnten sich die Menschen früher den Heiligen Geist besser vorstellen. In manche Kirchen lässt man auch heute noch eine Taube aus Holz herab, sagt ein Experte.

Pfingstvogel: "Did-lioh-did-lioh". So schön melodisch trällert um Pfingsten herum ein Vogel. Man hört ihn öfter. Aber er ist scheu, er zeigt sich nur selten. Sein richtiger Name ist Pirol. Er ist so groß wie eine Amsel. Der Singvogel kehrt erst in den Tagen um Pfingsten aus seinem Winter-Quartier in Afrika nach Deutschland zurück.

Deshalb nennen die Menschen ihn auch Pfingstvogel. Schon im August ziehen die Pirole wieder nach Afrika.

Pfingstrose: Mit ihren großen Blüten ist sie ein richtiger Hingucker. Die Blüten können weiß, rosa oder rot sein. Diese Rose pikst nicht wie andere. Denn sie hat keine Dornen.

Sie heißt wohl Pfingstrose, weil sie in der Zeit um Pfingsten blüht. Manche nennen sie auch Bauernrose, weil sie früher vor allem in Bauerngärten stand. (dpa)
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