Schlechtes Schulessen muss nicht sein
Nicht alles schlucken

Beschweren sich Kinder über schlechtes Schulessen oder verweigern es sogar, fühlen sich Eltern oft hilflos. Sie müssen das aber nicht einfach hinnehmen - etwa wenn es ständig Fleisch gibt, die Speisen verkocht oder schlecht gewürzt sind. Am besten tauschen sich die Eltern erst einmal untereinander aus, rät Ilka Hoffmann, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). "Schließlich ist Essen ja auch Geschmackssache."

Stellt sich heraus, dass mehrere Kinder der gleichen Meinung sind, sollten Eltern sich an die Schule oder den Schulträger wenden. Dort melden sie am besten ganz konkret, was am Schulessen negativ aufgefallen ist. "Wenn sich die Beschwerden häufen, sollte der Schulträger den Anbieter wechseln", sagt Hoffmann. Besonders wenn die Kritik schriftlich und stichhaltig sei, entstehe bei den Verantwortlichen ein gewisser Handlungsdruck.

In wenigen Fällen liefert nicht ein Anbieter das Essen, sondern es wird direkt in der Schule von eigens beschäftigten Köchen zubereitet. Dann rät Hoffmann, ruhig erst direkt mit den Köchen zu sprechen und die genauen Kritikpunkte anzubringen.
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