Schüler und Lehrer der FOS/BOS haben ein neues Zuhause, davon profitieren wird die gesamte ...
Bildungscampus wird Realität

Mit dem Neubau einer Beruflichen Oberschule (FOS/BOS) in direkter Nachbarschaft der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) in Weiden haben Schüler und Lehrer nicht nur mehr Platz, es wird auch die Idee eines Bildungscampus' Realität, der Institutionen und Menschen vernetzt. Das dürfte sich langfristig als Gewinn für die ganze Region erweisen.

Das neue Gebäude an der Campusallee wurde in Rekordzeit errichtet: Spatenstich war im April 2013, Anfang November 2014 sollten die Schüler einziehen. Dank der guten Arbeit der beteiligten Firmen und eines milden Winters ging der Baufortschritt aber zügig voran, so dass Schüler und Lehrer bereits seit Schuljahresbeginn im September das Gebäude bevölkern. Auch finanziell gab es Überraschungen, bei der FOS/BOS waren diese positiv: Die veranschlagten Baukosten von 22,3 Millionen Euro sind um etwa 500 000 Euro unterschritten worden.

Mehr Platz

Die neue FOS/BOS bietet nun vor allem mehr Platz für den Unterricht: "Die Verhältnisse im alten Gebäude in der Innenstadt waren einfach nicht mehr tragbar", betont Thomas Biersack, verantwortlicher Betreuer des Bauprojekts bei der Stadtverwaltung.

Gelungene Architektur

Die neue FOS/BOS ist ein rechteckiger Baukörper, der aus Betonfertigteilen erstellt wurde. Der Haupteingang ist nach Norden ausgerichtet. Damit öffnet sich die FOS/BOS zur OTH hin, was der Idee eines gemeinsamen Bildungscampus' Rechnung trägt. "Architektonisch wollten wir uns am vorhandenen Gelände orientieren", erklärt Bauingenieur Biersack. Stolz ist der verantwortliche Planer auch auf die Haus- und Gebäudetechnik: "Beleuchtung und Jalousien etwa werden je nach Lichteinfall automatisch gesteuert, können aber natürlich auch manuell bedient werden. Hochwertig ist zum Beispiel auch die Bühnentechnik. Die Bühne ist mobil und kann zum Beispiel auch im Außenbereich aufgebaut werden." Künftig wird er mit diesen Angelegenheiten kaum mehr konfrontiert sein: "Die Firma Goldbeck aus Bielefeld hat das Gebäude in enger Absprache mit uns schlüsselfertig realisiert. Jetzt wird sie auch die langfristige Betreuung, also das gesamte Gebäudemanagement übernehmen." Im Klartext heißt das: Der Unterhalt der FOS/BOS liegt in Händen des Dienstleisters. Goldbeck kümmert sich damit etwa um Hausmeisterarbeiten, Instandsetzungen, Winterdienst, die Vergabe des Pausenverkaufes bis hin zur Bereitstellung von Verbrauchsmaterialien wie Toilettenpapier. (tt)
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