Schülersprecher Fabian Dreyhaupt gewährt einen Blick in das Fockenfelder Leben
Vom Geistlichen geprägt

Unverhofft kommt oft", so lautet ein bekannter Spruch. Dieser Spruch trifft voll und ganz auf Fockenfeld zu. Plötzlich stehen Mitseminaristen vor der Zimmertür und bitten dich um einen Gefallen oder wollen nur mit dir sprechen. Es hilft sehr, jemanden in der nahen Umgebung zu haben, wenn man Hilfe in irgendeinem Fach braucht.

Mögliche gemeinsame Aktivitäten sind Kinofahrten oder Besuche von nahe gelegenen Städten. Aber nicht nur gemeinsame Fahrten bestimmen den Alltag, auch gemeinsame Abende, wie ein Spieleabend, Filmabend oder einfach ein Abend, an dem man sich mit Freunden trifft. Eine wichtige "Institution" in Fockenfeld ist die Kneipe, in die sich die Seminaristen und auch die Seminarleitung gerne "verirren", um dort eine nette Unterhaltung zu führen.

Von Seminarseite aus werden aber auch verschiedene kulturelle Angebote gemacht, an dieser Stelle seien die Fahrten zu den Konzerten in der Max-Reger-Halle in Weiden erwähnt. Aber auch andere Angebote, wie in der Winterzeit die Möglichkeit zum Eislaufen oder die Fahrten zur Skifreizeit nach Hüttsschlag, bei denen sich auch immer wieder nette Erlebnisse ergeben.

Ein weiterer Pluspunkt von Fockenfeld ist der persönliche Kontakt von Seminaristen und Orden. Hat man Sorgen oder Lebensfragen, kann man immer einen Mitbruder antreffen, der einem gerne mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch ist Fockenfeld vom Geistlichen geprägt, was deutlich wird durch die verschiedenen religiösen Feste, wie z.B. des Heiligen Josef, unseres Hauspatrons, oder am Hochfest des Heiligen Franz von Sales; aber nicht nur an besonderen Tagen ist dieser Geist zu spüren, auch in normalen Wochen durch die wöchentliche Seminarmesse und die ebenfalls wöchentliche Gruppenstunde.

Auch die Übernahme von Aufgaben im Seminar, wie zum Beispiel Tischdienst oder Sakristei, helfen den Seminaristen, sich auf das spätere Leben vorzubereiten. Schön und gut an Fockenfeld: die enge Verbindung von Schule und Seminar. Nicht nur, dass einige Lehrer auch Patres sind, auch bei gemeinsamen Gottesdiensten kann man den Zusammenhalt von Schule und Seminar erkennen.

Wie auch zu den Seminarkräften haben die Seminaristen zu den Lehrern ein vertrauensvolles Verhältnis. Zu diesem Punkt sind vor allem die kleinen Klassen zu nennen, die beinahe Privatunterrichtscharakter haben. Meines Erachtens ist das super, da die Seminaristen so besser gefördert werden können.

Die Schule versucht darüber hinaus, durch das Angebot eines altsprachlichen Zweiges und eines naturwissenschaftlichen Zweiges die Seminaristen bestmöglich zu bilden. Neben diesen Wahlmöglichkeiten kann der Seminarist sich auch durch verschiedene Arbeitsgemeinschaften weiterentwickeln. Hier sind die Theatergruppe oder Chor und andere Arbeitsgemeinschaften zu nennen. Welches Element nicht fehlen darf, ist die alljährliche Studienfahrt. Einerseits fördert sie das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Schülern und Lehrern, andererseits lernen die Seminaristen andere Kulturen kennen.
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