Schützenmeisterin Lydia Götz verabschiedet - Klaus Ludwig Nachfolger
"First Lady" hört auf

Zwölf Jahre war die Leitung der Schützengesellschaft "Hubertus" in Frauenhand. Nun hat Schützenmeisterin Lydia Götz ihr Amt aus beruflichen und privaten Gründen zur Verfügung gestellt.

Die scheidende "First Lady" rief die Situation im Jahr 2003 in Erinnerung, als es schwierig war, einen Vorsitzenden zu finden. "Das 100-jährige Jubiläum stand an. Wir haben uns zusammengerauft und es hat sich gelohnt. Das Fest war ein großer Erfolg."

Lydia Götz dankte allen für ihren Einsatz, besonders ihrem Stellvertreter und Nachfolger Klaus Ludwig, der oft die Geschicke während ihrer Abwesenheit leitete. "Der Verein ist gewachsen. Wir haben heute wie damals engagierte Mitglieder." Besonders hob sie den Beitrag des Vereins zur Mitgestaltung des Lebens im Markt hervor und wagte auch einen Blick in die Zukunft: ",Hubertus' ist für die nächsten Jahre gut aufgestellt. Die Investition in die neue elektronische Schießanlage hat sich gelohnt und bei der Jugend für Aufschwung gesorgt."

Zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph gratulierte dem neuen Führungsteam und hob die Bereitschaft junger Leute hervor, Aufgaben zu übernehmen. Die "Hubertus"-Schützen als florierender, zweitältester Verein seien aus dem Marktleben nicht wegzudenken. Rudolph würdigte die zwölfjährige Führung durch Lydia Götz.

Klaus Ludwigs erste Amtshandlung war dann, an seine Vorgängerin und amtierende Schützenliesl Lydia Götz im Auftrag des Gauschützenmeisters Harald Frischholz die Ehrenurkunde und goldene Verdienstnadel des Bezirks Oberpfalz zu verleihen.

"Wir bauen auf die Jugend, sie ist mit Herzblut dabei. Deshalb brauchen wir zwei neue Luftgewehre", signalisierte der Schützenchef. Die Finanzierung bereite noch Kopfzerbrechen. Sponsoren seien erwünscht.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kaltenbrunn (1268)Juni 2015 (7771)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.