Schwandorf.
Zentrum der Stadt

(rid) Der Schwandorfer Marktplatz ist immer wieder ein beliebtes Motiv für Fotografen. Im verkehrsberuhigten Teil im Norden ist der Glanz vergangener Zeiten noch am ehesten zu spüren. Dort gehen die Häuserzeilen über in die Anlage der Jakobskirche mit ihrem markanten Turm.

Das Gotteshaus wurde um 1400 erbaut und ist die Mutterkirche von Schwandorf. Portale und Fenster weisen spätgotische Handwerksarbeit auf. Der Innenraum hatte ursprünglich eine flache Decke. Im Jahre 1678 zog der italienische Baumeister Spineta ein Gewölbe ein, die Wände wurden mit Fresken verziert, welche die Lebensgeschichte des heiligen Jakobus zeigen.

Die Turmspitze hatte ursprünglich die Form einer Pyramide, die heutige barocke Fassung entstand erst unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg.

In der Turmnische wacht eine fast lebensgroße Figur des Apostels Jakobus des Älteren. In der einen Hand hält er eine Muschel, das Trinkgefäß der Pilger. Schwandorf lag an einer alten Pilgerstraße, die von Böhmen nach Spanien zum Grab des Apostels führte.
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