Schweigepflicht bei Betriebsärzten
Berufspraxis

Köln.(dpa/tmn) Mancher Mitarbeiter zögert davor, sich dem Betriebsarzt anzuvertrauen. Die Angst ist da, dass Informationen beim Arbeitgeber landen. Doch diese Angst ist unberechtigt, teilt der TÜV Rheinland mit. Der Betriebsarzt unterliegt der Schweigepflicht. Ohne Zustimmung des Mitarbeiters darf er keine Informationen etwa zum Gesundheitszustand an Dritte weitergeben. Macht er es dennoch, kann er sich unter Umständen sogar strafbar machen.

Auf Sitzbälle im Büro verzichten

München.(dpa/tmn) Um den Rücken zu schonen, tauscht mancher den Bürostuhl gegen einen Sitzball. Das ist jedoch keine gute Idee, sagt Michael Nasterlack von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Studien zeigten, dass Arbeitnehmer auf Dauer nicht selten auf Sitzbällen genauso ungünstig sitzen wie auf Bürostühlen. Außerdem ist von einer erhöhten Unfallgefahr auszugehen. Wer den Sitzball trotzdem nutzen möchte, sollte den Chef vorher um Erlaubnis bitten. Im Fall eines Unfalls kann es sonst Probleme mit der Versicherung geben.

Nachweise für den Lebenslauf

Berlin.(dpa) Viele stecken derzeit im Bewerbungsprozess für einen Ausbildungsplatz: Wer den Lebenslauf schreibt, sollte darauf achten, dass er die gemachten Angaben belegen kann. Darauf weist die Zeitschrift "Handfest" hin. Das gilt zum Beispiel für Hospitanzen oder ein ehrenamtliches Engagement. Beides können Schüler idealerweise mit einer schriftlichen Bestätigung nachweisen. Nicht erforderlich ist, das Original einzureichen. Eine Kopie reicht aus.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.