Seats X-Perience füllt als stylischer Kombi die Lücke zum SUV
Iberische Bergziege

Ausgefahrene Feldwege stellen für den Seat X-Perience kein Problem dar. Der Kombi mit Allrad meistert dank erhöhter Bodenfreiheit auch Geröll- und Steinpisten. Bild: bz
Auch und gerade in der Automobilwelt muss das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden. Konzern sei Dank gibt es da Regale, in die auch die Verwandtschaft greifen darf. Was bei Audi der Allroad, bei VW der Alltrack und bei Skoda der Scout, das ist bei Seat der X-Perience: ein schicker Kombi, der mit der Kraft der vier Räder auch schon mal über Stock und Stein geht.

Die "Erfahrung", wie das Modell übersetzt heißt, basiert auf den Leon ST und soll in der Geschichte der spanischen VW-Tochter ein weiteres Erfolgskapitel schreiben. Außerdem hat der Neue Sonderaufgaben zu erledigen: Ein echter Seat-SUV wird erst in zwei Jahren anrollen, weshalb der X-Perience bis dahin die iberische Bergziege spielen muss.

Ein Lückenbüßer ist er deswegen aber beileibe nicht. Zwar gibt es auch den "normalen" Kombi mit Allrad, als X-Perience aber kommt der kompakte Fünftürer doch etwas robuster daher. Plastikplanken, große Räder und ein angedeuteter Unterfahrschutz machen schon optisch die Zweckbestimmung deutlich.

Freilich wird auch dieser Seat selten im rauen Gelände zu finden sein. Aber feuchte Wiesen, sandige Feldwege und holprige Geröllpisten verlieren mit ihm ihre Schrecken. Und damit so ein Ausritt nicht gleich schnurstracks in die Werkstatt führt, geht der Spanier mit drei Zentimeter mehr Bodenfreiheit und 18-Zöllern ans Werk. Die fallen optisch nicht groß auf und bringen auch bei der Kurvenhatz keine gravierenden Nachteile.

Dafür sorgt der Allrad auch bei widrigsten Straßenverhältnissen für sicheres Fortkommen. Die Haldexkupplung der neuesten Generation reagiert flott und sorgt im Verein mit einer elektronischen Differentialsperre für eine gleichmäßige Kraftverteilung. Und dank der leistungsstarken Motoren, zum Teil mit individuellen Fahrprofilen arbeitend, für jede Menge Fahrspaß.

Auf der Benziner-Seite steht ein 180 PS starker Direkteinspritzer (7,2 Sekunden, 221 km/h, 6,5 Liter). Die Selbstzünder beginnen mit 110 PS für den 1,6 TDI ( 11,6 sec., 187 km/h, 4,7 Liter), stellen als mittlere Leistungsstufe einen 2,0 TDI mit 150 PS (8,7 sec., 208 km/h, 4,9 l) zur Verfügung und bringen im Top-Aggregat 184 PS (7,1 sec., 224 km/h und 4,9 l) unter die Haube.

Alle sind mit Start/Stopp ausgestattet. Die Preise bewegen sich zwischen 28 750 und 33 060 Euro. Dafür gibt es eine reichhaltige Ausstattung.
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