Sicherheit von Anfang an - Viele Krankenkassen bieten Zusatzleistungen für werdende Eltern
Schwangerschaft und Vorsorge

Die Entbindung, verschiedene Schwanger- und Mutterschaftsleistungen, zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen - viele werdende Eltern wissen gar nicht genau, welche Leistungen ihnen zustehen.

Regelmäßige Untersuchungen

Während der Schwangerschaft können werdende Mütter im Abstand von jeweils vier Wochen verschiedene Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen, ab dem achten Monat im 14-tägigen Rhythmus. Regelmäßig werden dabei unter anderem die Herztöne und die Versorgung des Babys sowie die Blutwerte der Mutter kontrolliert.

Bei drei Ultraschall-Terminen kann der Gynäkologe feststellen, ob sich das Baby zeitgerecht entwickelt. Auffälligkeiten können auf diese Weise oft früh erkannt und in manchen Fällen vorgeburtlich behandelt werden.

Manche Krankenkassen bezuschussen Untersuchungen, die über die gesetzlichen Leistungen hinausgehen, wie etwa das sogenannte Ersttrimester-Screening oder den Triple-Test. Sie können mit Hilfe von Ultraschall beziehungsweise einer Blutuntersuchung einen Hinweis auf mögliche Fehlbildungen geben.

Spezielle Vorsorgeprogramme

Ganz wichtig für die gesunde Entwicklung des Babys ist, dass Frauen ihre individuellen Gesundheitsrisiken kennen. Studien haben gezeigt, dass spezielle Vorsorgeprogramme wie "Baby Care" die Gefahr einer Frühgeburt um rund 20 Prozent, bei Erstgebärenden sogar um 30 Prozent senken können.

Die Teilnahme an dem von Gynäkologen, Hebammen, Kinderärzten und Gesundheitswissenschaftlern entwickelten Konzept ist kostenlos.

Von den Krankenkassen übernommen wird außerdem ein Geburtsvorbereitungskurs sowie die Begleitung der Schwangeren durch eine Hebamme. Auch für werdende Väter gibt es die Möglichkeit, an Geburtsvorbereitungskursen teilzunehmen - einige Krankenkassen bezuschussen dies.

Zur Geburtsvorbereitung gehört auch die Frage nach dem richtigen Ort. Viele Kliniken und Geburtshäuser veranstalten regelmäßig Informationsabende, auf denen werdende Eltern mit Ärzten und Hebammen sprechen und die Räumlichkeiten kennenlernen können. Sollte eine Risikoschwangerschaft bestehen, kann es für werdende Eltern sinnvoll sein, ein Krankenhaus mit angeschlossener Kinderklinik zu wählen. (djd)
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