Silberschatz
Über 2100 Münzen entdeckt

Ein Haufen Geld: Diese Silbermünzen aus dem 11. bis 12. Jahrhundert hat ein Hobby-Archäologe in Lebus (Brandeburg) entdeckt. Bild: Frank Slawinski/BLDAM/dpa

Ein Hobby-Archäologe hat in Lebus nördlich von Frankfurt (Oder) rund 2100 Silbermünzen entdeckt. Sie stammten aus dem 11. bis 12. Jahrhundert, sagte ein Sprecher vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum. Es handelt sich um sogenannte Hochrandpfennige, die damals auch als Sachsen- oder Wendenpfennige bekannt waren.

Der zwei Kilo schwere Schatz befindet sich derzeit im Landesamt in Wünsdorf. Der Sprecher sagte, es seien mehrere Münzsorten, zumeist aus Silber. "Sie glänzen silbrig, teils aber auch grünlich." Solche Münzen seien vor allem im westslawischen Raum vorgekommen. Ostbrandenburg sei damals von polnischen Fürsten regiert worden.
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