Songschreiber

Patrick Beck nennt sich als Rapper "DUude". Er erzählt, worauf es bei einem Hip-Hop-Song ankommt.

Thema: "Am Anfang sollte man sich ein Thema überlegen", sagt der 26-Jährige. Also zum Beispiel das Thema Schule. Dann kannst du dir dazu eine Geschichte ausdenken.

Aufbau: Der Aufbau der Hip-Hop-Texte ist immer ähnlich. "Es gibt eine Strophe, die sich normalerweise aus 16 Zeilen zusammensetzt", erklärt DUude. "Dann kommt der Refrain, in dem die wichtigste Aussage des Raps zusammengefasst wird. Meistens ist der Refrain acht Zeilen lang."

Reim: Viele Hip-Hop-Texte reimen sich. "Am einfachsten ist es, wenn es einen Endreim gibt", sagt der Rapper. Also wenn etwa die letzten Worte einer Zeile am Ende gleich klingen. Ein Beispiel: "Auf dem Weg zur Schule, traf ich heut' die Jule."

Unterwegs: Manchmal bekommt man Ideen für einen Hip-Hop-Song, wenn man gerade unterwegs ist. Deshalb sei es gut, immer ein Buch dabeizuhaben, meint DUude. Darin kannst du Ideen und Textzeilen aufschreiben. (dpa)

Wusstest du

schon, dass Rap ursprünglich aus dem Land USA kommt? Vor ungefähr 40 Jahren entstand der Sprechgesang in der Großstadt New York. Damals gab es im Stadtviertel Bronx viele Jugendliche, die keine Arbeit hatten. Sie wussten nicht, was sie in Zukunft machen sollen. Außerdem gab es viele Straßenkämpfe.

Einige Leute in der Bronx hatten irgendwann von der Gewalt und den Problemen die Nase voll. Sie fingen an, Streit auf andere Weise auszutragen. Einige tanzten als Breakdancer um die Wette. Andere schauten, wer der beste DJ, Graffiti-Sprayer oder Rapper ist. Nach und nach entstanden so die verschiedenen Teile des Hip-Hop. (dpa)
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