Sorgen um Lebensraum

Was du isst und worauf du schreibst - all das hat oft mit den Tropen zu tun. Tropen nennt man bestimmte Gebiete. Sie sind zwar auf der ganzen Welt verteilt, doch sie haben eines gemeinsam: Sie liegen alle in der Nähe des Äquators.

Der Äquator ist ein gedachter Kreis um die Erde. Er teilt den Planeten in eine Nord-Halbkugel und in eine Süd-Halbkugel.

In den Tropen gibt es keine Jahreszeiten wie bei uns. Es ist dort meist warm, um die 25 Grad Celsius, und es regnet sehr viel. Oft fängt es plötzlich am Tag an zu schütten. Ein paar Stunden später ist es wieder vorbei. Das Wetter der Tropen mögen viele Pflanzen.

Von Kakao bis Zimt

Und so stammt auch vieles, was wir essen, aus den Tropen. Etwa Bananen, Ananas, Kakao und auch Gewürze wie Zimt und Pfeffer. In einigen Gebieten gibt es außerdem viele hohe Bäume. Man sagt dazu auch: Tropische Regenwälder. Diese Bäume speichern schädliche Gase. In der Luft würden diese Gase den Klimawandel antreiben.

Das Problem ist aber: Viele Menschen, die in Ländern der Tropen leben, sind sehr arm. Manche fällen darum unerlaubt die Bäume des Regenwaldes, weil sie das Holz verkaufen und so etwas Geld bekommen. Oft bauen sie auf den Flächen auch andere Pflanzen wie Ölpalmen an. Das Öl aus den Früchten verwendet man für Schokocremes, Margarine, Papier und Waschmittel. Das Abholzen ist natürlich schlecht für all die Tiere und Pflanzen, die in den Tropen leben.

Was kann man tun? Darüber machen sich Experten aus der ganzen Welt Gedanken. Sie treffen sich seit gestern in Berlin und grübeln über Lösungen für die Tropen. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kinderseite (7289)September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.