Sportlicher Nismo RS hat es faustdick zwischen den Radhäusern
Nissan peppt den Juke auf

Kein Auto nach dem Jedermann-Geschmack ist der Nissan Juke. Doch der Cross-over hat sich seit seiner Premiere im März 2010 auch in Europa eine Fan-Gemeinde erobert, die jetzt noch mehr Leistung kaufen kann. Am 17. Januar 2015 startet der Nissan Juke Nismo RS zum Preis ab 28 200 Euro in der Frontantriebsversion. Der Sportwagen im Dress eines nicht unabsichtlich skurril gezeichneten SUV hat es faustdick zwischen seinen backenähnlichen Radhäusern und löst den etwas schwächeren Juke Nismo ab.

Die um 18 PS stärkere RS-Version kommt mit dem bekannten 1,6-Liter-Turbo-Benziner jetzt auf 218 PS und zu einem Drehmoment von 280 Nm in Verbindung mit manuellem Sechsganggetriebe. Damit möglichst große Mengen der Motorkraft in Traktion umgesetzt werden, geht ein mechanisches Sperrdifferenzial an der Vorderachse ans Werk.

Für die allradgetriebene Juke-Version wird darauf verzichtet und das maximale Drehmoment liegt bei 250 Newtonmeter. Zu den Fahrleistungen gibt es noch keine Angaben, aber wer mit einer Sprintzeit von null auf 100 km/h in etwa 7 Sekunden und mit einer Spitze von mehr als 220 km/h rechnet, wird nicht völlig daneben liegen. Optisch wurde der Nismo RS ebenfalls aufgepeppt, rote Kappen für die Außenspiegel und ein roter Streifen im unteren Karosserieabschluss sowie körpernah geschnittene Velours-Sportsitze betonen die Leistungsbereitschaft des stärksten Nissan Juke. (mid)
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