Stadtkapelle Eschenbach und Hergolshäuser Musikanten konzertieren in der Stadthalle
Begeisternde Blasmusik

Eschenbach/Grafenwöhr. (do) Die Blasmusik ist auch im 21. Jahrhundert fester Bestandteil bayerischer Kultur. Und sie erfreut sich sogar zunehmender Beliebtheit. Bestes Beispiel dafür war das Jubiläumskonzert der Stadtkapelle Eschenbach mit den Hergolshäuser Musikanten als Stargäste in der Stadthalle Grafenwöhr.

Die beiden Kapellen verwandelten mit einem Mammutprogramm die Halle in ein Meer mitreißender Blasmusik. 500 Besucher waren begeistert. Charmant führte BR-Moderator Georg Ried durch das anspruchsvolle Programm.

Schon zu Beginn des berauschenden Musikabends offenbarte der Jubiläumsverein musikantisches Temperament. Mit Schwung und Elan wurden die Eschenbacher unter dem Dirigat von Thomas Murr dem Konzertmotto "Böhmischer Abend" gerecht. Der Schmelz böhmischer Klänge verzauberte das Publikum. Der berühmte Ernst Mosch mit seinen Egerländer Musikanten wurde zum stillen Programmgestalter. Die feschen Musikantinnen und Musikanten, neu eingekleidet, zeichneten ein strahlendes Bild ihrer musikalischen Seele.

Nachhaltig stärkte der voluminöse Jubiläumsgast diesen Eindruck. Die Hergolshäuser Musikanten mit Dirigent Rudi Fischer haben Musik im Blut. Mit ihrem dreistündigen Programm wähnten sich die begeisterten Besucher "im böhmischen Himmel".

Ein in Töne gefasster gewaltiger Gewitterregen prasselte auf die Blasmusikfreunde. "Sterne der Blasmusik" durften die Zuhörer genießen. Mitternacht war schon vorbei, als das Orchester zur Abschiedspolka anstimmte. Für insgesamt fünf Stunden schwelgten die Freunde der Blasmusik in Glückseligkeit.

Blasmusik gehört halt zur Sprache der Bayern und zum Dialekt der Oberpfälzer, fand das begeisterte Publikum, das die Ensembles mit stehenden Ovationen verabschiedete.
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