Streit um geplante Stromtrassen: Interveniert die Stahlindustrie?

Zum Bericht "Vielleicht doch zwei Trassen":

Die unsägliche Diskussion um die Stromverteilung in Deutschland nimmt kein Ende. Dabei geht es inzwischen fast nur noch um die Ausführung als Freileitungs-Trasse mit den bekannten Folgen für Landschaft und Anlieger.

Die Möglichkeit der Verlegung als Erdkabel , die offenbar genauso praktikabel zu sein scheint, wird nur in wenigen Teilbereichen in Betracht gezogen, obwohl eine solche Trasse kaum mehr Raum beanspruchen würde als ein Feldweg. Haben da wohl die Lobbyisten von Thyssen-Krupp schon kräftig interveniert und vielleicht gar schon Vorverträge für die etwa 17 000 benötigten Strommasten geschlossen?

Warum sollte sich die deutsche Stahlindustrie - den Interessen der Bevölkerung zum Trotz - dieses fette Geschäft entgehen lassen?

Jürgen Holl, Bund Naturschutz Kreisgruppe Neustadt/WN-Weiden 92637 Weiden
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