"Stunde der Gartenvögel"
Spatzen obenauf

Spatzen sitzen auf Absperrgittern vor dem Hauptbahnhof in Berlin. Bei der "Stunde der Gartenvögel" wurden sie am häufigsten gesehen. Bild: dpa

Berlin. Mauerseglern und Mehlschwalben fehlt es aus Sicht von Umweltschützern zunehmend an Nistplätzen in Städten und Dörfern. Bei der bundesweiten Zählaktion "Die Stunde der Gartenvögel" rutschten beide Siedlungsvögel weiter in der Rangliste ab, wie der Naturschutzbund (Nabu) am Freitag mitteilte. Sie lägen nun auf den Plätzen 11 und 12. Renovierte Häuser böten weniger Nistmöglichkeiten, Nester würden aber auch mutwillig entfernt, so der Nabu. Am häufigsten sichteten Laien Haussperlinge, Amseln und Kohlmeisen. An der Aktion am zweiten Maiwochenende beteiligten sich laut Nabu 45 000 Menschen - sie zählten diesmal 1,1 Millionen Vögel.

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