Tierheim: Mit dem Kopf entscheiden
Briefe an die Redaktion

Zum Bericht "Tierfreunde auf Reviersuche" vom 28. Mai:

Egal, wie man baut oder welche Lärmschutzmaßnahmen man umsetzt, ein Tierheim in der unmittelbaren Nähe von "Menschenheimen" ist immer störend. Durch die Lage des Tierheimes im Westen des Baugebietes Schustermooslohe trägt der Wind, der meist aus dieser Richtung bläst, das Gebell zu den Fütterungszeiten weit in die Wohnsiedlung hinein, bis er sich mit den entgegenkommenden Geräuschwellen der Autobahn bricht.

Meiner Meinung nach hat der Tierschutzverein Weiden und Umgebung jetzt die einmalige Chance, durch den Standortwechsel nicht nur die Tiere, sondern auch gleichzeitig Menschen zu schützen. Bei der Suche nach geeigneten Grundstücken wird ja auch immer peinlichst genau auf das Wohl der Schützlinge geachtet. Zum Beispiel der Standort neben dem Volksfestplatz wäre undenkbar, wegen des Lärms durch Menschen.

Und wenn bei anderen möglichen Grundstücken im Weidener Raum die Auflagen für den Neubau zu hoch sind, gelten diese Auflagen in der Schustermooslohe nicht? Gut vorstellbar, aber auch nicht hinnehmbar!

Durch den Neubau im Landkreis würden viele Probleme gar nicht entstehen, die hier am Standort Weiden erst noch gelöst werden müssten. Deshalb meine Aufforderung an die Verantwortlichen, mit dem Kopf zu entscheiden und nicht aus dem Bauch heraus.

Robert DrechselWirt, Anwohner undMitglied beim Tierschutzverein

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