Tierschützer warnen: keine Tiere verschenken
Bitte kein Tier!

(Foto: dpa)

Ein Hund, eine Katze oder ein Meerschweinchen - zu Weihnachten stehen bei vielen Leuten Tiere auf dem Wunschzettel. Einige Tierschützer sagen aber: Zu Weihnachten sollten keine Tiere verschenkt werden.

Sie sind der Meinung: Viele Menschen machen sich nicht ausreichend Gedanken, bevor sie ein Tier anschaffen. Das sei aber wichtig. Denn ein Haustier bedeute auch Arbeit.

Ein Meerschweinchen-Käfig etwa müsse regelmäßig gereinigt werden. Mit einem Hund muss man Gassi gehen. Außerdem kosten Tiere Geld. Futter und Tierarzt-Besuche etwa müssten bezahlt werden. "Vor der Anschaffung eines Tieres sollte man mit der ganzen Familie überlegen, ob man das wirklich will und wer welche Aufgaben übernimmt", sagte eine Mitarbeiterin vom Deutschen Tierschutzbund. "Weihnachten ist vielleicht nicht der geeignete Zeitpunkt, wenn es trubelig ist und Besuche anstehen." Ein Tier müsse sich außerdem in der neuen Umgebung in Ruhe eingewöhnen können.

Deswegen vermitteln einige Tierheime in Deutschland in der Zeit vor Weihnachten und bis Anfang Januar keine Tiere. "Wir haben es in der Vergangenheit leider oft erlebt, dass vor allem zu Beginn der Sommerferien Tiere zu uns kamen, die offenbar ein Weihnachtsgeschenk waren", sagte eine Mitarbeiterin eines Tierheims in Köln in Nordrhein-Westfalen.
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