Toyotas Brennstoffzellen-Auto Mirai kostet in Deutschland 78 580 Euro - Tankstellennetz fehlt
Der Weg in die Zukunft ist noch teuer

Der Toyota Mirai mit Brennstoffzellen-Antrieb verbindet die Vorteile eines emissionsfreien Elektroautos mit der hohen Reichweite eines Wagens mit Verbrennungsmotor. Bild: Toyota
Toyotas Mirai besitzt die Alltagstauglichkeit eines traditionellen Pkw. Mit der Stromversorgung aus Brennstoffzellen weist er aber den Weg in die Zukunft. Toyota präsentierte jetzt den Stromer, der ab September in Deutschland für 78 580 Euro an ausgewählte Leasing-Kunden gehen soll.

Mit der Serienfertigung des Mirai hat Toyota Mitte Dezember 2014 in Japan die Ära der Brennstoffzellen-Autos gestartet. Hyundai baut schon seit 2013 mit dem SUV iX35 eine Kleinserie, Daimler wollte eigentlich den Mercedes B-Klasse F-Cell auf den Markt bringen, hat das aber wegen des nicht ausreichenden Netzes an H2-Tankstationen auf 2017 verschoben.

Dagegen wurde Toyota von der relativ hohen Nachfrage überrascht. Für die Business-Limousine, die sich in der Klasse von Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse bewegt, lagen schon nach einem Monat rund 1500 Bestellungen vor. Grundsätzlich gehört der Mirai zu den Hybrid-Autos. Er hat eine Wasserstoff-Brennstoffzelle, die den Strom liefert. Zusätzlich ist auch eine Hochvolt-Batterie zur Stromspeicherung an Bord.

Der Frontantrieb hat eine Systemleistung von 154 PS, verfügt über ein maximales Drehmoment von 335 Newtonmeter und ermöglicht eine Spitzen von 178 km/h. In der Reichweite übertrifft er heutige Batterie-Elektroautos um das Vierfache. (mid)
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