Um besseres Ergebnis streiten
Briefe an die Redaktion

Zum Artikel "Spatenstich als positives Signal" vom 30. April

"Ob ein Großteil der Bevölkerung von Waldsassen die ,innerörtliche Entlastungsstraße' duldet, ließe sich gegebenenfalls durch einen neuen Bürgerentscheid herausfinden, wie mit der Startbahn III in Freising angedacht. Wenn ich mit Gastwirten oder Einzelhändlern rede, kommt hier eher die Angst vor Umsatzverlusten (und somit auch Verlust von Arbeitsplätzen) zum Tragen.

Sie befürchten massiven Wegfall der Laufkundschaft. Wer einmal auf der Trasse ist, muss aufwendig zum Abbiegen in die Innenstadt gebracht werden. Oder zeigt sich der Leiter der Straßenbaubehörde auch hier entgegenkommend und lässt das Plakatieren von Tunnelwänden und Lärmschutzmauern zu?

Die Straßenbaubehörde ,prüft, ob die Kosten der Kanalverlegung vom Bund übernommen werden kann'. Also, so ganz sicher scheint das noch nicht zu sein. Jetzt wäre ein Blick in die Karten interessant: Was macht diese Behörde mit den Einwendungen der Stadt? Lässt die Stadt sich diese durch einen Deal - Wert: 1 Million Euro - abkaufen? Was passiert eigentlich mit den garantiert höheren Folgekosten für Unterhalt und Instandhaltung des Kanales? Diese werden gewiss nicht mehr vom Bund getragen.

Und hier kommt auch noch der demografische Wandel ins Spiel. Die sicherlich steigenden Kosten in der Zukunft müssen auf immer weniger Schultern verteilt werden. Ich werde mit der Behörde um ein besseres Ergebnis streiten - notfalls auf dem Klageweg. Und ich kann jedem nur zu diesem Schritt raten."

Hubert RosnerWaldsassen

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