Umweltschutz ist nicht nur eine Aufgabe der Gesellschaft, sondern auch des Einzelnen
Jeder kann etwas tun

Winter ohne Schnee, Plastikmüll in den Weltmeeren, Luftverschmutzung, Lichtverschmutzung, Lärm: Umweltprobleme haben viele Gesichter. Gefragt ist zum einen sicherlich die Politik. Doch auch jeder Einzelne kann etwas tun, um die Umwelt zu schützen und Umweltprobleme zu lösen. Häufig gehen dabei Ökologie und Ökonomie sogar Hand in Hand.

Beispiel Heizung: Umweltschutz fängt zu Hause an. Zum Beispiel mit einer zeitgemäßen Heizung. Moderne Heizanlagen sind sparsamer als alte Modelle. Wer seine Heizanlage erneuert reduziert daher in den meisten Fällen Emissionen. Dazu kommt die Vielfalt an Heiztechnologien: Neben Öl und Gas sind etwa Pellets, Hackschnitzel, Erdwärme und Sonnenkollektoren getreten, die auf naturverträglichere Weise, Wärme produzieren. Fachfirmen klären gerne auf, erklären die Wirtschaftlichkeit und die Kosten.

Beispiel Strom: Viele Haushalte produzieren heute Strom auf den Dach - zum Eigenbedarf und/oder zur Einspeisung ins öffentliche Stromnetz. Viel ist darüber in den Medien berichtet worden. Aufklärung bringt die Beratung durch den Fachmann.

Beispiel Haushalt: Auch im Haushalt selbst lässt sich sparen: Wer über den Plastikmüll schimpft, sollte darüber nachdenken, wofür er sich entscheidet: Für die in Kunststoff verpackte Wurst vom Discounter oder für das Fleisch aus der Region vom heimischen Metzger.

Beispiel Mobilität: Das Auto verschafft Unabhängigkeit. Doch ein geringerer Verbrauch ist nicht nur für den Geldbeutel besser. Viele Strecken lassen sich auch mit dem Fahrrad zurücklegen. Das schont nicht nur die Finanzen, sondern ist auch gut für die Gesundheit. Auch wenn das keine neue Erkenntnis ist: Nur durch Handeln treten die gewünschten Ergebnisse ein.

Beispiel Reisen: Reisen bildet und dient der Erholung. Ökologisch sinnvoller ist aber wohl eher der Abstecher in den Bayerischen Wald, als die Fernreise ans andere Ende der Welt.

Beispiel Ernährung: Es muss nicht jeder Vegetarier werden, doch wer mehr Gemüse und weniger Fleisch isst, spart Ressourcen. Man sagt, der Energieeinsatz für ein Kilo Fleisch sei sieben Mal so hoch wie für ein Kilo pflanzliche Produkte.

Beispiel Stromverbrauch: Elektronische Geräte erleichtern den Alltag. Sie müssen aber nicht immer auf "stand by" stehen. Das kostet Geld.

Hilfreiche Internet-Adressen: www.sfv.de: Die Homepage des Solarenergiefördervereins, der in der Region auch einen Ableger im Raum Amberg hat. www.bmub.bund.de: Im Webauftritt des Umweltministeriums finden sich viele Hinweise und Tipps zum Thema. www.verbraucherzentrale.de: Hilfreiche Tipps gibt es auch bei der Verbraucherzentrale.

Fazit: Es gibt viele Ansatzpunkte, selbst einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, man muss nur damit beginnen ... (tt)
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