Unesco kürt Kulturstätten aus Europa und Asien
Philippi wird Welterbe

Istanbul. Die Unesco hat am Freitag Stätten zum Weltkulturerbe erklärt, darunter das antike Philippi in Griechenland. Philippi sei ein "außergewöhnliches Zeugnis der Eingliederung von Regionen ins Römische Reich", hieß es in der Beschlussempfehlung. Überreste der Kirchen auf der antiken Route nach Asien zeugten vom frühen Christentum.

Die Unesco berät noch bis Sonntag in Istanbul über die Aufnahme von 27 nominierten Stätten aus Europa und Asien in die Liste des Welterbes. Deutschland ist nur mit einer Nominierung dabei: Zwei Häuser der Stuttgarter Weissenhofsiedlung sind Teil eines Antrags aus sieben Ländern, der das Werk des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier (1887-1965) würdigen will.

In die Welterbeliste wurden bereits aufgenommen: Die Felsmalereien der chinesischen Kulturlandschaft am Hua Shan und am Fluss Zuo Jiang, die indische Ruinenstadt Nalanda, das persische Qanat-Bewässerungssystem und Nan Madol, eine Ruinenstadt auf 99 künstlichen Inseln in Ost-Mikronesien, die Megalithgräber Dólmenes de Antequera in Spanien, die Neandertal-Höhlen und Umgebung in Gibraltar sowie die archäologische Stätte von Ani (Türkei).
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