Unwetter in China
98 Tote, 848 Verletzte

Zwei Frauen gehen durch die Trümmer im Bezirk Funing (Provinz Jiangsu). Hagelstürme und Tornados haben in China für große Verwüstungen gesorgt. Bild: dpa

Peking. Die Zahl der Toten nach den Tornados und Unwettern in Ostchina ist auf mindestens 98 gestiegen. 848 Menschen seien verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Das stürmische Wetter, begleitet von Hagelschauern und heftigen Niederschlägen, verwüstete am Donnerstag einen Landstrich nördlich von Shanghai. Dörfer wurden dem Erdboden gleich gemacht. "Die Schäden sind schrecklich. Ich habe so etwas seit Jahren nicht gesehen", sagte Zhou Xiang, der Leiter des Rettungszentrums in Jiangsu. Mehr als 8600 Häuser, zwei Grundschulen und acht Fabriken seien beschädigt oder zerstört worden.

Autos wurden herumgeschleudert, Bäume entwurzelt, Masten umgestürzt. "Der Tornado wirbelte Menschen durch die Luft, was zu vielen Toten führte", sagte Zhou. Viele seien nach Stromschlägen gestorben, verursacht von zerstörten Leitungen.
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