Urlaub für Azubis
Berufspraxis

Hannover.(dpa) Auch Azubis haben ein Recht auf bezahlten Urlaub. Unter 18 Jahren bekommen sie laut Gesetz sogar mehr freie Tage als Erwachsene. Mindestens 30 Werktage pro Jahr muss ein Betrieb Jugendlichen freigeben, die zu Beginn des Kalenderjahres jünger sind als 16 Jahre. So schreibt es das Jugendarbeitsschutzgesetz vor. Azubis über 16, aber unter 17 Jahren haben Anspruch auf 27 Tage. Nicht weniger als 25 Erholungstage dürfen Azubis über 17, aber unter 18 bekommen, so die Industrie- und Handelskammer Hannover. Für Azubis ab 18 gilt das Bundesurlaubsgesetz. Sie müssen bei einer Fünf-Tage-Woche wenigstens 20 Tage Urlaub bekommen.

Kritisches Feedback sacken lassen

Bochum.(dpa/tmn) Spricht der Chef im Feedback-Gespräch Kritisches an, ist es wichtig, ruhig zu bleiben. Sofort auf Angriff zu schalten, wirkt schnell unsouverän. Am besten erst einmal das Gesagte mitnehmen und darüber reflektieren, rät der Kommunikationstrainer Peter Rach. Das ist in der jeweiligen Situation meist leichter gesagt als getan. Bekommen Berufstätige negative Rückmeldung, schaltet der Körper häufig in den Notfall-Modus. Bei manchem kochen nun die Emotionen hoch. Hier können Berufstätige versuchen, bewusst ein- und auszuatmen, um sich zu beruhigen. Im Extremfall bitten sie um eine kurze Pause.

Abschalten vom Job

Berlin.(dpa/tmn) Beim Abschalten vom Job haben Männer weniger Probleme als Frauen. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage hervor. So haben vier von zehn erwerbstätigen Frauen (41 Prozent) in ihrem derzeitigen Job bereits die Erfahrung gemacht, nach Feierabend nicht abschalten zu können. Bei den Männern ist es nur rund jeder Dritte (36 Prozent). Im Auftrag eines Onlineversicherers wurden über 2000 Bundesbürger befragt.
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