US-Rocker kandidiert
Alice Cooper schaltet sich in US-Wahlkampf ein

Alice Cooper versteht eigentlich nicht viel von Politik. Bild: dpa

New York. "Ein schwieriger Mann für schwierige Zeiten": Mit diesem Motto kandidiert Rockmusiker Alice Cooper im US-Wahlkampf. "Alice Cooper ist eine amerikanische Institution. Vielleicht sollte ich Präsident werden", sagte der 68-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Vincent Damon Furnier heißt, dem Sender CNN. Auf Facebook und einer Kampagnenseite vertritt Cooper allerdings eher augenzwinkernde Anliegen: etwa, den verstorbenen Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister dem Monument von Mount Rushmore hinzuzufügen, Selfies mit Ausnahme eines "National Selfie Day" zu verbieten oder "no more pencils, no more books" (keine Stifte, keine Bücher mehr") - eine Songzeile aus seinem Hit "School's Out".

Hintergrund der Kampagne dürfte die Vermarktung von Coopers Lied "Elected" (Gewählt) sein, das er zuletzt neu auflegte - eine ironische Auseinandersetzung mit der Ära Nixon (1969-1974). Zugleich ist Coopers Kampagne auch eine Kritik an den beiden aktuellen Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump. In der Vergangenheit hatte sich Cooper wiederholt als Anhänger der Republikaner zu erkennen gegeben. Cooper, der nach eigenem Bekunden regelmäßig in die Kirche geht, räumte noch vor ein paar Jahren in einem Interview ein, er wisse "nicht mehr als andere über Politik".
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