USA
Katastrophenalarm in Kalifornien und Louisiana

Ein Feuerwehrmann kämpft in der Nähe von Los Angeles gegen die Flammen. Bild: dpa

Lake Arrowhead/Baton Rouge. Mehr als 80 000 Menschen müssen vor einem Buschfeuer in Südkalifornien in Sicherheit gebracht werden. Rund 34 500 Häuser und Wohnungen würden evakuiert, teilte die Forstbehörde im Bezirk San Bernardino mit. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und erreichte nach einem Bericht der "Los Angeles Times" ein Ausmaß von rund 7300 Hektar.

Im Bundesstaat Louisiana stieg die Zahl der Todesopfer bei Überschwemmungen laut Medienberichten auf elf. Mehr als 30 000 Menschen und 1000 Haustiere wurden nach Behördenangaben bislang aus Häusern und Fahrzeugen gerettet, seit heftiger Regen am Freitag einsetzte. Zehntausende Menschen sind ohne Strom. Unklar ist, wie viele Menschen vermisst werden.

60 000 Betroffene


Mehr als 60 000 Betroffene hätten sich bislang bei der nationalen Katastrophenschutzbehörde FEMA für Hilfsleistungen registriert, teilte Edwards am Dienstag mit. Rund 40 000 Häuser und Wohnungen sind ihm zufolge betroffen. Edwards hatte das Hochwasser bereits zuvor als beispiellos bezeichnet. Die US-Regierung hatte einen Katastrophenfall großen Ausmaßes ausgerufen, damit werden Hilfsmittel schneller frei.

Ortschaft komplett geräumt


In Kalifornien ließ Gouverneur Jerry Brown in der ländlichen Bergregion am Cajon-Straßenpass rund 110 Kilometer nordöstlich von Los Angeles den Notstand ausrufen. Die 1800 Meter hoch gelegene Ortschaft Wrightwood musste der "Los Angeles Times" zufolge komplett geräumt werden. Die beiden Hauptverkehrsadern der Region wurden gesperrt, was die Evakuierung erschwerte. Eine Hitzewelle mit Temperaturen um 35 Grad Celsius verschärft die Lage. In dem dürregeplagten Westküstenstaat kämpften Tausende Feuerwehrleute gegen mehrere große Buschbrände.
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