Verbissgutachten lässt Rückschluss auf Unfall-Gefahr durch Wild zu

Die Landtags-SPD hat zur Vermeidung von Wildunfällen eine höhere Abschussquote gefordert. Ein Leser aus dem Amberger Raum findet das in Ordnung:

Es ist nicht nachvollziehbar, warum es jährlich zig Tote, Hunderte Verletzte und gewaltige Sachschäden durch Wildunfälle geben muss, nur weil einige Jäger ihr Wild lieber anschauen, anstatt es in dem Maße zu erlegen, wie es "so ganz nebenbei" für Wald- und Landbau nötig wäre. Niemand redet von Ausrottung, aber es kann doch nicht sein, dass das noch höhere Privatvergnügen mancher (nicht aller !) Jäger von uns allen mit unseren Kaskobeiträgen oder sogar mit unserem Blut bezahlt wird.

Im Landkreis Amberg-Sulzbach haben beim Vegetationsgutachten 2012 von den 16 Hegegemeinschaften 10 die Verbissbelastungseinschätzung "zu hoch" und nur sechs "tragbar". Damit sind wir schlechter als der Bayern-Durchschnitt. Ich bin zwar durchaus dafür, jeden nach seiner Fasson glücklich werden zu lassen, aber bei der Beeinträchtigung fremden Eigentums oder gar Personenschäden hört die Toleranz auf.

Man kann ja über die SPD denken was man will, aber in diesem Punkt hat sie recht.

Michael Bartl92280 Kastl
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