Verbrennungen dritten Grades

Zum Problem Riesen-Bärenklau:

Es wurde Zeit, dass sich das Gesundheitsministerium in Bayern für den Riesen-Bärenklau interessiert. Er wächst nicht nur auf dem Feld, sondern auch gerne im Wald. Das Kraut ist für Menschen so gefährlich, dass die Bekämpfung nur mit Schutzkleidung möglich ist. Bei größeren Beständen wird sogar Atemschutz empfohlen. Bei Kontakt können sich Blasen auf der Haut bilden, die einer Verbrennung dritten Grades entsprechen. Der Riesen-Bärenklau schädigt zudem unsere Umwelt in großem Maße. Durch den Schattenwurf werden einheimische Pflanzen unterdrückt.

In Bayern gibt es keine Verpflichtung zur Bekämpfung. Während in meiner Heimatgemeinde im Fränkischen die gefährliche Pflanze konsequent dreimal im Jahr abgemäht wird, wird sie anderorts, wie in Amberg, unterschätzt. Dabei bildet sie reichlich Samen, die jahrelang keimfähig sind. Es wäre gute Politik für Bürger und Umwelt, wenn unsere starken Damen im Kabinett, die Gesundheitsministerin und die Umweltministerin, gemeinsam eine Verpflichtung zur Bekämpfung des Riesen-Bärenklau durchsetzen würden.

Erwin Niklaus, 92224 Amberg
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