Veredeln muss sein

Einen Apfelkern in die Erde stecken und abwarten, bis ein Baum mit Äpfeln daran wächst. Obstbauern können es sich nicht so leicht machen. Das liegt auch daran, dass aus jedem Kern eine neue Apfelsorte wächst. Die Äpfel schmecken anders als der Apfel, von dem der Kern stammt. Obstbauern verwenden deshalb Apfelbäume, die veredelt wurden.

Veredeln heißt: Man pflanzt einen jungen Apfelbaum. Er sollte mindestens so dick wie ein Bleistift sein. Das wird die sogenannte Unterlage, wie Fachleute sagen. Diesen Stamm schneidet man auf eine besondere Weise ein. In den Schnitt wird ein Zweig gesteckt. Und zwar genau von der Apfelbaumsorte, die man später haben will. Der neue Zweig wächst nun auf der Unterlage. Daraus wird später der Apfelbaum. Ob ein Baum veredelt wurde, kannst du am Stamm erkennen. Oft sieht man das an einer etwas verdickten Stelle. (dpa)
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