Vernichtungsfeldzug Hitlers

Zum Fernbleiben deutscher Spitzenpolitiker bei der Siegesparade in Moskau:

Die Kanzlerin versucht, die Teilnahme an der Siegesparade zu umgehen, indem sie einen Tag später einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten niederlegt. Weiß sie nicht, dass Russland den Vernichtungsfeldzug Hitlers gegen Russland mit 20 Millionen Toten bezahlt hat? Sie hätten zuallererst die Anwesenheit deutscher Repräsentanten verdient.

Und unser Bundespräsident marschiert zwar bei der einjährigen Gedenkfeier in Kiew mit, aber bei der Moskauer Siegesparade duckt er sich weg. Damit wird er der deutschen Geschichte und Verantwortung nicht gerecht. Er hätte erst gar nicht deutscher Bundespräsident werden können, wenn nicht Russland die DDR frei gegeben hätte. Frankreich, Großbritannien und die USA mussten für die deutsche Wiedervereinigung keine Opfer bringen, vielmehr war diese eine Folge der Willy Brandt'schen Ostpolitik "Wandel durch Annäherung" - und vor allem des Entgegenkommens Russlands.

Dipl.-Ing. Josef Weinfurtner 92237 Sulzbach-Rosenberg
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