Verräterische Schutzschicht
Hintergrund

Düsseldorf.Überall wo wir hinfassen, hinterlassen wir Spuren. Dort kann man nun unsere Fingerabdrücke entdecken. Doch warum ist das eigentlich so? Es hat etwas mit unserer Haut zu tun. Sie ist von einer Art dünnen Schutzschicht umgeben. Diese besteht aus Fett, Talg und Schweiß. Die Schicht soll die Haut zum Beispiel vor fiesen Bakterien schützen. Sie sorgt auch dafür, dass wir unsere Fingerabdrücke hinterlassen.

Man kann sich das so ähnlich vorstellen wie mit einem Stempel: Drückt man den in ein Stempelkissen, ist er voll mit feuchter Farbe. So hinterlässt er wunderbar seinen Abdruck auf Papier. Die Schutzschicht ist so ähnlich wie die Stempelfarbe. Durch sie drücken sich die feinen Rillen der Fingerkuppe gut ab. (dpa)

Fingerabdruck auf Papier

Düsseldorf.Manchmal haben es die Fachleute einfach. Zum Beispiel dann, wenn der Fingerabdruck auf einem Glas oder an einer Fensterscheibe ist. "Wir nennen das nicht-saugende Oberflächen", erklärt Fachmann Andreas Goergemanns. Auf dieser Oberfläche ist ein Fingerabdruck oft schon mit bloßem Auge zu erkennen.

Es gibt aber auch Fingerabdrücke, die sehr viel schwerer zu finden sind. Zum Beispiel auf einem Klebeband oder auf einem Blatt Papier. Sie sind für unsere Augen normalerweise unsichtbar. Für diese Abdrücke brauchen die Fachleute dann spezielle Mittel und Geräte. Zum Beispiel besondere Flüssigkeiten oder spezielles Licht. (dpa)
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