Versicherungstipp

Sturm Niklas lässt grüßen: Vor allem geparkte Autos werden bei Stürmen oft unter den umgestürzten Bäumen begraben. Wer zahlt eigentlich den Schaden? Stürzt im Sturm ein Baum um und fällt auf ein geparktes Auto, zahlt die Teilkasko. Voraussetzung: Es herrschte mindestens Windstärke 8, das entspricht einer Windgeschwindigkeit von 62 km/h bis 74 km/h. Fallen bei einem leichteren Sturm zum Beispiel Dachziegel auf das Auto, hilft nur eine Vollkasko.

Doch aufgepasst: Kollidiert ein Autofahrer während der Fahrt mit einem umgestürzten Baum, gilt das nicht als unmittelbarer Sturmschaden. Dann zahlt laut Rechtsexpertin Michaela Zientek von der D.A.S. Rechtsschutzversicherung nur die Vollkasko. Manchmal kann auch gegen einen Grundeigentümer Schadenersatz geltend gemacht werden: Etwa wenn ein Baum umfällt, den dieser schon lange hätte beseitigen müssen, weil er sichtlich morsch war. (mid)
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