Verspannungen vermeiden
Berufspraxis

Ingolstadt.(dpa/tmn) Nackenverspannungen kennen viele Berufstätige nach einem langen Tag im Büro. Wer regelmäßig ein paar Minuten für Übungen opfert, genießt seinen Feierabend entspannter. Während der Arbeit am Schreibtisch empfiehlt der Osteopath Michael Rau folgende Übungen im Sitzen: die Schultern hoch- und runterziehen oder kreisen. Diese Bewegung sollte 10 bis 15 Mal wiederholt werden.

Dann den Kopf auf die eine Seite neigen und auf der anderen Seite den Arm runterstrecken. Die Hand mit gespreizten Fingern hochziehen und die Schulter hoch- und runterziehen. Sobald die Finger kribbeln, ziehen Mitarbeiter die Schulter wieder hoch. "Das ist für die Nerven, die aus dem Hals rauskommen", erklärt Rau. Die Übungen lassen sich auch im Stehen absolvieren.

Wer trägt Kosten der Arbeitskleidung?

Berlin.(dpa/tmn) Arbeitnehmer müssen ihre Arbeitskleidung selbst zahlen. Nur gesetzlich vorgeschriebene Schutzkleidung muss der Arbeitgeber zur Verfügung stellen. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein hin. Allerdings beteiligen sich Unternehmen oft an den Kosten für die Dienstkleidung, oder die Ausgaben sind steuerlich absetzbar. Das ist aber nur der Fall, wenn die Kleidung einen Uniformcharakter hat. Hilfreich ist immer ein Blick in den Arbeits- oder Tarifvertrag oder die betriebliche Vereinbarung - hier ist eventuell Näheres zu den Kosten geregelt.

Schreibt der Chef den Mitarbeitern vor, dass sie sich in einer bestimmten Art und Weise kleiden sollen, also etwa komplett in Schwarz, müssen Mitarbeiter für die Kleidung selbst aufkommen. Denn hier handelt es sich um eine übliche Bekleidung, die sie theoretisch auch in der Freizeit tragen können.
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