Viele bunte Smart(ie)s

Als Fahrzeug für urbane Menschen präsentiert sich der Smart, der ab 22. November wieder als Fortwo und Forfour zu den Händlern rollen wird. BIld. Daimler

Immer mehr Menschen leben in immer mehr Städten. Und die brauchen perfekte Stadtautos - ein Spielfeld, das die Mercedes-Tochter schon seit Jahren bestellt. Jetzt kommt die Neuauflage - mit attraktiven Farben.

Wendig und komfortabler denn je ist das neue Smart-Duo geworden. Der Fortwo hat seine 2,69 Meter in der Länge behalten. Der Forfour kommt auf 3,49 Meter. Mit einer neuen Vorderachs-Konstruktion, einer optimierten Hinterachse und deutlich verlängerten Federwegen rundum bringt das Fahren im urbanen Raum einfach Spaß. Vor allem wirken sich die zehn Zentimeter mehr in der Breite positiv aus.

Der Smart liegt satter auf der Straße. Eine neue Bestmarke setzt der Fortwo auf Basis des neuen Renualt Twingo mit seinem Wendekreis. Lediglich 6,95 Meter genügen ihm von Bordstein zu Bordstein, um seine urbane Wendigkeit auszuspielen.

Für den Anfang werden beide Smarts mit Drei-Zylinder-Motoren ausgeliefert. Der Sauger holt aus seinen 999 Kubikzentimetern Hubraum 71 PS, der Turbo bringt es bei 898 Kubikzentimetern Hubraum auf 90 PS und beschleunigt die 900 Kilogramm des "Microcar" mehr als ausreichend.

In einigen Monaten ergänzt noch ein Basis-Benziner mit 60 PS das Angebot. Das sportliche Fünf-Gang-Schaltgetriebe liefert vor allem im 90 PS starken Forfour den Beweis, dass selbst Drei-Zylinder-Motoren auch vor den Toren der Stadt richtig Fahrspaß liefern können. Diesen Beweis muss die Doppelkupplungsgetriebe-Automatik "twinamic" erst noch antreten, die leider nur im Status einer Vorserien-Qualität zur Verfügung stand. Hier müssen die Schwaben noch deutlich nachbessern, denn welcher Stadtfahrer möchte in den Zeiten der "Roten Wellen" permanent die ersten vier Gänge noch selbst schalten.

Drei Ausstattungslinien sind verfügbar und ermöglichen zusammen mit dem Bicolor-Konzept und 40 verschieden Farbkombinationen einen hohen Individualisierungsgrad. Der Fortwo ermöglicht im "summer in the city" reizvolle Ausblicke durch sein gläsernes Panoramadach, der Forfour sogar durch ein Faltdach. Der Kofferraum des Fortwo ist smart-typisch überschaubar geblieben. Für den kleinen Wochenendeinkauf genügt er dennoch. Der viersitzige Forfour überzeugt durch einen 85 Grad weiten Öffnungswinkel der hinteren Türen. Die Sitzflächen im Fond können so gedreht werden, dass sie die Ladehöhe um zwölf Zentimeter anhebebn. Die Rückenlehnen ermöglichen - steiler gestellt - sogar das Einladen eines sehr breiten Koffers im Gepäckabteil. Damit eignet sich der Forfour als perfektes Stadtauto für junge Eltern mit bis zu zwei kleineren Kindern. Der Einstiegspreis liegt bei 11 550 Euro. (ampnet)
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