Vier Mädchen in einem fiesen Heim
Buch-Tipp

Hamburg.Die zwölfjährige Uli wird für sechs Wochen auf eine Insel in der Nordsee geschickt. Dort soll sie sich erholen. Allerdings wartet in dem Roman "Schwarze Häuser" kein Strandurlaub auf sie, sondern ein Kurheim, in dem es fies zugeht. Die Kinder müssen vergammeltes Essen herunter würgen. Kuscheltiere sind verboten. Die Briefe an die Eltern werden gelesen. Und wer nicht gehorcht, wird hart bestraft.

Zum Glück ist Uli nicht allein. Sie teilt ihr Zimmer mit Fritze, Anneliese und Freya. Die vier Mädchen könnten unterschiedlicher kaum sein. Doch gemeinsam leiden sie unter Kälte und Heimweh. Das schweißt zusammen. Und tatsächlich gelingt es den Mädchen, auch mal zusammen zu lachen.

Die Erlebnisse der Mädchen berühren einen beim Lesen. Die Autorin Sabine Ludwig ist eigentlich für lustige Geschichten bekannt. Diesmal hat sie sich mit "Schwarze Häuser" an ein ernstes Thema gewagt. Ziemlich besonders ist die Gestaltung des Buches. Es enthält kleine Bleistift-Zeichnungen, die von der Tochter der Autorin stammen. (dpa)
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