Vom Namensgeber der Christkindlmärkte
Vom Christkind

In Deutschland ist das Christkind vor allem in katholischen Regionen beheimatet und eine Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens. Es kommt Heiligabend, in manchen Regionen Deutschlands auch in der Nacht zum 25. Dezember, in die Häuser und bringt die Geschenke mit. Das war übrigens nicht immer so. Im Mittelalter wurden die Kinder bei uns am Nikolaustag oder am "Tag der unschuldigen Kinder" (28. Dezember) beschenkt. Da es bei den Protestanten keine Heiligenverehrung gab, und damit auch der Heilige Nikolaus nicht verehrt wurde, war es vermutlich Martin Luther, der die Beschenkung auf die Weihnachtstage legte. Gar nichts mit Schenken zu tun hatte bei uns früher der Weihnachtsmann. Er ist ein US-Import, was den beschenkten Kindern in den meisten Fällen wohl egal sein dürfte... (tt)
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