Von wegen prima Klima

Morgen wird es zwei Grad Celsius wärmer als heute. Na und? Diese Nachricht würde viele Menschen wahrscheinlich nicht stören. Vielleicht freuen sie sich sogar darüber - auch wenn zwei Grad mehr nicht besonders viel sind.

Auf den zweiten Blick können zwei Grad einen großen Unterschied ausmachen. Zumindest dann, wenn man sich die Temperaturen auf der Erde der letzten 150 Jahre anschaut. Seitdem ist es auf unserem Planeten nämlich etwas wärmer geworden, ungefähr ein Grad Celsius.

Große Wirkung

Das klingt nicht viel. Doch wenn es auf der Erde im Laufe der Zeit nur ein kleines bisschen wärmer wird, kann das heftige Folgen haben. Wird nämlich zum Beispiel Eis warm, schmilzt es. So ähnlich ist das auch mit den großen Eisbrocken auf der Erde, etwa am Nordpol.

Dort hat sich in der Vergangenheit viel verändert. "Heute kann man im Sommer manchmal mit dem Schiff zum Nordpol fahren", erklärt eine Expertin. Früher waren da noch dicke Eisbrocken im Weg. Auch an anderen Orten der Welt gibt es viel Eis, zum Beispiel auf der Insel Grönland. Ein Teil davon ist nach und nach geschmolzen. Dadurch fließt Wasser ins Meer. So steigt der Meeresspiegel langsam an, auch bei uns in Deutschland an der Nordsee.

Wird es also wärmer, verändert sich die Erde. Diese Veränderungen können auch den Menschen Probleme machen. Flüsse könnten zum Beispiel häufiger über die Ufer treten. Außerdem könnte es in trockenen Gegenden noch trockener werden.

Ziel gesetzt

Deshalb haben sich Forscher und Politiker vor längerer Zeit ein Ziel gesetzt: Wir wollen etwas dafür tun, dass es auf der Erde nicht so schnell wärmer wird. Genauer gesagt: nicht mehr als zwei Grad wärmer. Dann wären die Folgen nicht ganz so heftig, vermuten Forscher.

Am Dienstag trafen sich Politiker und Wissenschaftler im Land USA, um über das Thema zu sprechen. Die Fachleute kamen aus aller Welt. Schließlich geht die Temperatur auf der Erde alle etwas an. (dpa)
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