Vor 50 Jahren wurde in Speichersdorf der Kulturverein gegründet - Festakt am 17. Oktober
Das kulturelle Leben bereichert

Speichersdorf. Eine gesellschaftliche Institution par excellence in der Speichersdorfer Vereinslandschaft feiert Geburtstag: der Kulturverein ist seit 50 Jahren eine tragende Säule des kulturellen Lebens in der Gemeinde. Im Rahmen eines Festaktes am 17. Oktober in der Festhalle feiert der Verein das halbe Jahrhundert seines Bestehens.

Am 14. Oktober 1965 im Cafe Schidla aus der Taufe gehoben war der Verein bei seiner Gründung 1965 ein Novum. Zwar waren die ersten Jahre schwierig, erinnert sich der Vorsitzende Josef Mittelmeyer. Am 12. Dezember 1969 waren zur Jahreshauptversammlung nur neun Personen anwesend. Die Vorstandschaft trat geschlossen zurück. Am 10. Oktober 1970 erklärte sich Mittelmeier, 1967 an die Spitze gewählt, als einziger bereit, ein Jahr weiter zu machen.

Ab da ging es kontinuierlich aufwärts. "Der Kulturverein hat seinen Mitgliedern und interessierten Bürgern der Gemeinde bis heute Möglichkeiten geboten sich auf einzigartige Weise zu unterhalten, oder Reisen zu unternehmen, die mancher alleine nicht durchgeführt hätte", so stellvertretender Vorsitzender Rudi Richter.

Alljährlich wird seither ein buntes Programm an attraktiven Ausflüge und Konzerten organisiert, werden Theaterbühnen und Konzerthäuser besucht, gehören Viertagesfahrten ins europäische Ausland und Tagesfahrten zu namhaften Kulturstätten in Deutschland zum regelmäßigen Veranstaltungsprogramm. Die ungebrochen vollen Busse zeigen die Beliebtheit des Vereins und seines Angebots. Wer erinnert sich andererseits nicht gerne an die "Sommerreisen" in der Festhalle durch die Welt der Klassik aus drei Jahrhunderten mit dem sechsköpfigen Ensemble "Collage" aus Lemberg in der Ukraine.

Im Wechsel von Instrumentalwerken und gesungenen Stücken präsentierten sie den Freunden der Klassik einen bunten Reigen verschiedenster Komponisten unterschiedlicher Stilrichtungen mit Werken von Johannes Sebastian Bach bis Gershwin. Oder an die wahrlich meisterlich gestalteten Konzertabende mit dem Bayreuther Kammerchor "musica vocalis".

Auch Bauerntheater und Lustspiele mit Pfundtners Bauernbühne in der Festhalle in Speichersdorf zählten zu weiteren Höhepunkten im Jahr. Darüberhinaus werden zwei bis dreimal im Jahr Naturbühnen, Opernhäuser und Konzerte zwischen Nürnberg und Wunsiedel besucht.

Seit Jahren geht es zu Theaterbesuchen zum Basaltkegeltheater Parkstein, auf die Burg Leuchtenberg, auf die Naturbühne Trebgast und auf die Luisenburg oder in die Bayreuther Stadthalle.
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