Vor unerwünschten Blicken auf den Computer-Bildschirm schützen
Ein unangenehmes Gefühl

Nicht nur Geschäftsreisende, sondern auch Menschen, die privat unterwegs sind, kennen das äußerst unangenehme Gefühl: Man klappt im Flugzeug, in der Bahn oder an anderen öffentlichen Orten seinen Laptop oder sein Notebook auf - und der Nachbar wirft verstohlen oder auch ganz ungeniert einen Blick auf den Bildschirm.

In der Regel denkt sich der "Mitleser" nichts dabei, sondern gibt einfach nur seiner Neugier nach.

Visuelles Hacking

Nicht nur lästig, sondern gefährlich kann es aber werden, wenn vertrauliche Daten ganz bewusst visuell ausgespäht werden. Dieses Problem wird unterschätzt - das ergab eine vom Ponemon-Institut durchgeführte Studie. Dabei sollte ein "Hacker" in den Büroräumen diverser US-Firmen an sensible Informationen gelangen. In fast neun von zehn Fällen hatte er Erfolg und kam tatsächlich an vertrauliche Unterlagen.

Kleine Klebelaschen

53 Prozent dieser Daten erspähte der "Hacker" auf Computermonitoren. Hier war er erfolgreicher als auf verlassenen Schreibtischen oder in Abfalleimern neben Druckern und Kopierern. Deutlich schwerer hatte es der Hacker dort, wo Blickschutzfilter für Bildschirme im Einsatz waren.

Der hauchdünne Sichtschutz aus Kunststoff wird mit kleinen Klebelaschen auf dem LCD-Monitor oder Laptop angebracht und lässt neugierige Einblicke von der Seite ins Leere laufen. Schon ab einem Winkel von 30 Grad tritt dieser Effekt ein, der Nutzer hingegen sieht ein vollkommen klares Bild.

Dank der strapazierfähigen Oberfläche ist der Sichtschutz resistent gegen Kratzer, kann im zugeklappten Notebook verbleiben und schützt den Monitor zudem vor Staub, Schmutz und Fingerabdrücken. (djd)
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