Vorhofflimmern wird oft nicht erkannt
Wenn das Herz zu oft stolpert

Wenn das Herz mal stolpert, ist das in der Regel harmlos. Das kann auch an Anstrengung oder Aufregung liegen. Kommen Unregelmäßigkeiten häufiger vor oder dauern länger an, kann es durch das sogenannte Vorhofflimmern im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall kommen. Darauf weist die Deutsche Seniorenliga in ihrer Broschüre zum Thema hin.

Beim Vorhofflimmern können in den Herzvorhöfen Blutgerinnsel entstehen, die vom Blut mitgeschleppt werden und dann Arterien verschließen. Vorhofflimmern ist mit geschätzt mehr als zwei Millionen Betroffenen die häufigste Herzrhythmusstörung in Deutschland. Wird es rechtzeitig erkannt, kann mit Medikamenten und einem gesunden Lebensstil gegengesteuert werden. Das Problem: Vorhofflimmern geht nicht unbedingt mit typischen Beschwerden wie Herzrasen, Atemnot, Engegefühl in der Brust oder Schwindel einher und wird von den Betroffenen deshalb zunächst oft abgetan.

Stark gefährdet sind Menschen mit Bluthochdruck und Diabetes sowie Ältere ab 65 Jahren. Auch Raucher oder Übergewichtige sollten sich regelmäßig durchchecken lassen. (dpa/tmn)
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.