Vormund hilft weiter

Was passiert eigentlich mit Kindern und Jugendlichen, die als Flüchtlinge ohne Familie nach Deutschland kommen?

"Überall in Deutschland gibt es Stellen, die sich um Flüchtlinge kümmern", erklärt der Fachmann Andreas Meißner.

Sie heißen Erstaufnahme-Einrichtungen. Für Flüchtlinge, die jünger als 18 Jahre sind, gibt es andere Regeln als für Erwachsene. "Die Jugendämter sind in der Pflicht, sich um sie zu kümmern."

Viele junge Flüchtlinge kommen dann zum Beispiel erst einmal in spezielle Wohnheime. "Dort bekommen sie ein Zimmer mit Bett und notwendige Dinge wie Handtücher, Seife, Zahnbürste."

Experten kümmern sich dann um die Kinder und Jugendlichen. "Sie versuchen zum Beispiel, Kontakt zu Verwandten herzustellen." Außerdem sollen sie möglichst schnell Deutsch lernen und zur Schule gehen.

Die jungen Flüchtlinge bekommen auch jemanden zugeteilt, der Dinge für sie erledigt, für die sonst die Eltern zuständig sind. "Das nennt man gesetzlichen Vormund. So ein Vormund kann dann Dokumente unterschreiben." (dpa)
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