Warum Luis fegt

Wenn Luis aus der Schule kommt, muss er höchstens noch seine Hausaufgaben erledigen. Danach kann der Achtjährige machen, worauf er Lust hat.

Fußball spielen zum Beispiel, bei sich zu Hause in Duisburg. Das ist eine Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Im Land Peru in Südamerika ist es dagegen nicht so normal, dass Kinder viel Freizeit haben. Manche gehen noch nicht einmal zur Schule. Sie müssen arbeiten, um Geld für ihre Familie zu verdienen. "Das finde ich richtig doof. Denn wenn die Kinder nicht zur Schule gehen, können sie ja später auch keinen guten Beruf lernen", sagt Luis.

Deshalb machte der Achtjährige bei einem Projekt eines Vereins mit, der Kinder auf der ganzen Welt unterstützt. "Ich will den Kindern in Peru helfen", sagt Luis. Also putzte und fegte er am vergangenen Wochenende auf einem Bauernhof. Das Geld, das er dafür bekommt, spendet er.

Mit dem Geld kauft der Verein zum Beispiel Bücher und Schul-Uniformen für die Kinder in Peru. Außerdem geben die Mitarbeiter dort Nachhilfe. Das findet Luis super. Er will auch in Zukunft bei dem Projekt mitmachen. Also: immer mal wieder ein bisschen arbeiten. "Weil ich den Kindern weiter helfen möchte." (dpa)
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