"Wasser sucht sich seinen Weg"
Leserbrief

Zum Artikel "Sicheres Ufer erreichen" vom Freitag, 25. September, der die Arbeiten zur Sanierung und Sicherung der Uferböschungen des Stadtweihers beschreibt, merkt eine Leserin an:

Nicht immer sind Tiere schuld. Wasser fließt bekanntlich von oben nach unten. Der Hang am Kreuzberg in Pleystein, der vor wenigen Jahren noch mit Sträuchern der Schneebeere (Kracherl) vollkommen bedeckt war, wurde abgeholzt. Das Wasser, das auf den Steinen nicht versickern kann, lief nun ungehindert den Berg herunter und weichte den Weg auf. Bei Regen und Schnee stand Wasser in großen Pfützen auf den Gehwegen der Kreuzberganlage und der Weiherrand brach genau in diesen Bereichen ein. Enten (nur im Herbst und Winter), Schwäne und Fische sind seit Jahrzehnten am Stadtweiher und haben es bis heute nicht geschafft diesen zu vergrößern. Wasser sucht sich seinen Weg. Wer bei Regen oder Schneeschmelze durch die Anlage geht, kann die großen Pfützen sehen.

Gunda Zehent, Pleystein

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