Weidenberg plant fünf Meter hohes Dammbauwerk entlang der Ortsumgehung
Schutz vor Überschwemmungen

Weidenberg. (op) Starkregen ist zu einem Phänomen geworden, das wohl auf die Klimaerwärmung zurückzuführen ist. Starkregen hat in der sonst so beschaulichen Weidenberger Talaue schon für Hochwasser und Überschwemmungen gesorgt, die noch vor 20 Jahren gänzlich unbekannt waren. So ergossen sich im Jahre 2006 große Mengen an Regenwasser vom Rügersberger Hang kommend in die Senke zwischen Bahnhof, Industriegebiet Kräglitz und Geleisen. Viele Keller standen damals unter Wasser. Der Schaden ging in die Hunderttausende. Die Gemeinde will nun Vorsorge treffen, um im Wiederholungsfall die Anwohner und Betriebe in diesem Bereich nicht absaufen zu lassen. So beschloss der Gemeinderat den Bau eines knapp fünf Meter hohen Deiches parallel der Staatsstraße 2181, die hier die Ortsumgehung bildet. Nach den Worten des Kemnather Ingenieurs Josef Wolf wird auch ein Deichverbindungsweg angelegt, auf dem im Bedarfsfall schwere Fahrzeuge eingesetzt werden können. Das Dammbauwerk, das für ein Jahrhunderthochwasser ausgelegt ist, soll knapp 800 000 Euro kosten. Drei Viertel der Kosten für das geplante Rückhaltebecken, das rund 6000 Kubikmeter Regenwasser auffangen soll, trägt de Freistaat.
Weitere Beiträge zu den Themen: Hochwasser (3437)Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.