Weihnachtsfeier ein Pflichttermin
Berufspraxis

Stuttgart.(dpa) Zu viel Punsch - und dann noch mit dem Kollegen geknutscht: So kann eine Weihnachtsfeier peinlich enden. Es ist aber keine gute Idee, aus Angst vor Fettnäpfchen der Feier einfach fernzubleiben. "Mitarbeiter sollten die Einladung zur Weihnachtsfeier annehmen", rät Etikette-Trainerin Agnes Jarosch. "Das zeigt dem Chef, dass man auch bereit ist, einen Teil seiner Freizeit in die Firma zu investieren." Wer tatsächlich verhindert ist, muss das rechtzeitig mitteilen. In die schriftliche Absage gehört neben besten Wünschen und Dank für die Einladung auch der Grund des Fernbleibens.

Kritik an Azubi gleich äußern

Bonn.(dpa/tmn) Haben Auszubildende sich falsch verhalten oder eine Aufgabe vermasselt, ist es wichtig, Kritik zeitnah zu äußern. Vergeht zwischen dem Vorfall und der Rückmeldung zu viel Zeit, verblasst die Erinnerung, und der Lerneffekt ist gering. Wichtig ist außerdem, das Feedback konkret zu machen. Ausbilder sagen also besser nicht: "Du kommst immer zu spät." Nachvollziehbarer ist es etwa so: "In der letzten Woche bist du dreimal 15 Minuten zu spät gekommen."

Private Lerngruppen bei Fernunterricht

Köln.(dpa) Um bei Fernunterricht dran zu bleiben, ist es klug, sich mit anderen in privaten Lerngruppen zusammenzutun. Sich auf Dauer allein zu motivieren, fällt vielen schwer. Hinzu kommt, dass Berufstätige ohne den Austausch mit anderen erst spät merken, wenn sie zu genau oder zu oberflächlich lernen. Kennen Fernlernende die anderen im Kurs nicht, ist es durchaus üblich, das Institut zu bitten, eine Lernpartnerschaft zu vermitteln.
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