Wenige Frauen im Handwerk
Berufspraxis

Wiesbaden.(dpa) Das Handwerk ist nach wie vor eine Branche mit einem geringen Frauenanteil. 2014 war jeder neunte Erwerbstätige (11 Prozent) dort weiblich. Diese Zahlen haben sich seit 1992 kaum verändert. Gering ist auch der Frauenanteil in der Industrie (14 Prozent) und in der Landwirtschaft (19 Prozent). In Büro- und Dienstleistungsberufen sind sie dagegen deutlich überrepräsentiert. So sind zum Beispiel zwei von drei Erwerbstätigen (63 Prozent) in Dienstleistungsberufen Frauen. Bei Bürokräften und Kaufmännischen Angestellten sind es 66 Prozent.

Hohe Hürden für Verdachtskündigung

Freiburg.(dpa) Mitarbeiter können schon dann eine Kündigung erhalten, wenn der Arbeitgeber nur vermutet, dass der Betreffende eine schwere Pflichtverletzung begangen hat. Das gilt etwa für den Fall, dass der Arbeitgeber davon ausgeht, ein Mitarbeiter habe Firmengeld unterschlagen oder vorgetäuscht, krank zu sein. Allerdings sind die Voraussetzungen für eine Verdachtskündigung hoch. Der Arbeitgeber muss den Verdacht durch Tatsachen begründen können, und er muss den Betroffenen in der Regel vorher anhören. Gibt er ihm keine Chance, sich zu entlasten, ist die Kündigung in der Regel unwirksam.

Unfaire Arbeitsverteilung

Flein.(dpa) Haben Mitarbeiter das Gefühl, mehr Arbeit zu bekommen als die Kollegen, sollten sie dem Chef im Gespräch keine Vorwürfe machen. Stattdessen formulieren sie idealerweise "Ich-Botschaften", rät Karrierecoach Carolin Lüdemann. So können sie etwa sagen: "Ich habe das Gefühl, ich habe mehr zu tun als andere." Ein Fehler sei es, den Chef direkt anzugreifen. Dann gerät er unter Rechtfertigungsdruck.
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